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Wanderungen

 

24-Stunden-Wanderung am 01.10. - 02.1.2016

vom Mummelsee nach Pforzheim

auf dem Westweg

 

Die 24 Std. Wanderung sollte ursprünglich im Mai stattfinden, wurde aber von den Behörden nicht genehmigt wegen Umwelt und Tierschutz.Bei der Marathonwanderung im Mai in Langenbrand haben Gottfried und Andrea erfahren, dass man sich ab August/September für die 24 Std. Wanderung neu anmelden kann. So war entschieden wir machen da mit. Nun wurde die Werbetrommel gerührt und Gottfrieds BruderChristian war gleich mit dabei. Dieter, Martina und Irene schlossen sich uns etwas später an.So waren die "Glorreichen Sechs" geboren.

Am 01.10.2016 um 9 Uhr fuhren wir mit zwei Autos zum Mummelsee ausgerüstet mit Rucksack, Ersatzkleidung, Müsliriegel, Getränke und was jeder so persönlich noch mitnehmen wollte. Die Freude war groß und wir hatten Respekt vor der Wanderung, da wir ja nicht genau wussten was da alles auf uns zu kommt, keiner von uns ist ja vorher schon mal die ganze Nacht durchgewandert, geschweige denn 75,8 km am Stück gelaufen.Das Wetter sollte laut Wetterbericht ja nicht so toll sein, so wurden die Rucksäcke gleich Wetterfest gemacht. Um 11 Uhr kam dann das Organisationsteam von Pforzheim und wir konnten uns jetzt einchecken und unsere Unterlagen in Empfang nehmen. Zu den Unterlagen zählten Essensgutscheine, die Startnummern mit Vornamen für die Rucksäcke, Anstecker, Trinkbecher, 2 Lose für die Verlosung am Ziel. Auch ein Kleidersack für die Ersatzkleidung war dabei, diesen konnte man einem Servicefahrzeug, das Getränke, Obst und Müsliriegel für die Wanderer bereithielt, mitgeben damit man sie nicht selbst tragen musste.

Nun kamen 5 bis 6 Busse die die Wanderer von Pforzheim an den Mummelsee brachten. Es gab dann noch eine Ansprache / Einweisung und es wurde für die Presse ein Gruppenbild gemacht bevor es auf zur Wanderung ging. 243 Teilnehmer/innen konnten es kaum erwarten bis es los ging. Pünktlich um 12 Uhr setzte sich die Wanderschar in Bewegung. Es ging gleich bergauf zur Hornisgrinde - Untermatt - Kurhaus Sand - Berghütte Sand. An der Berghütte war die erste Pause da gab es den ersten Kaffee, Kuchen, Obst und  kalte Getränke. Es hatte leicht angefangen zu regnen und die ersten Regenschirme wurden aufgespannt. Nach einer kurzen Pause wanderten wir über die Badenerhöhe nach Forbach. Über Pfade ging es am Friedrichsturm vorbei - Badnerhöhe - Hütte auf 1002 m NN weiter zur Schwarzenbach-Talsperre. Der Regen hat mittlerweile nachgelassen und die Sonne kam kurz raus. So konnten wir trockenen Fusses weiter wandern. Vor uns lag nun Forbach, die Kirchtürme waren schon zu sehen. Es ging bergab durch ein Wohngebiet, an kleinen Sehenswürdigkeiten vorbei, zur Murgtal-Arena wo die zweite Verpflegungsstation auf uns wartete. Es gab leckere Fleischkäsweckle und Getränke. Andrea und Gottfried gönnten sich hier ein Bier - natürlich alkoholfrei. Wir hatten nun1/3 der Strecke schon hinter uns gebracht und wir waren alle noch Fit und gut in der Zeit. Nach der Stärkung wanderten wir über die tolle Holzbrücke in Forbach. Mit einem schönen Blick zurück nach Forbach gingen wir durch das Murgtaltor und am Hexenbrunnen vorbei Richtung Hohlturm. Es wurde nun langsam Nacht und der Regen hat wieder eingesetzt. Die Stirnlampen wurden nun zum Einsatz gebracht, den es ging auf einem schmalen, felsigem Pfad steil bergauf. Dieter konnte sich nicht entscheiden, ob er nun den Schirm oder die Wanderstöcke zum Einsatz bringen soll, denn der Regen wurde jetzt immer stärker. Die Brillen beschlugen nun auch noch so dass die Sicht fast weg war. Dieter kam kurz aus dem Rhythmus. Irene, Martina, Gottfried und Christian waren schon ein Stück voraus. Bei einer Schutzhütte warteten Christan und Gottfried dann bis Andrea und Dieter wieder bei ihnen waren. Irene hatte das nicht mitbekommen und war uns ein gutes Stück voraus. Martina dachte wir wären hinter ihr und unterhielt sich angeregt bis sie dann merkte, das sind ja gar nicht wir sondern ein Mitwanderer mit dem sie sich da in der Nacht unterhielt.

Wir genossen das Abendrot am Horizont und Dieter sagte zur allgemeinen Erheiterung "Was mache ich eigentlich hier? Zu Hause hab ich eine junge Frau. Ich möchte nach Hause zu meiner Martha". Wir alle lachten und gingen dann weiter nach Kaltenbronn zum Hotel Sarbacher, wo es ein Badisches Kartoffelsüppchen gab und Irene fanden wir dort auch wieder.

Der Regen hat nun aufgehört und wir wechselten bei dieser Gelegenheit gleich die nassen Kleider, obwohl das meiste schon von alleine getrocknet war. So ging es gestärkt und getrocknet wieder durch die Nacht über Stock und Stein. Wir hatten nun einen klaren Sternenhimmel und man konnte direkt über uns den Großen Wagen erkennen, aber wir konnten nicht mit im fahren so ging es eben wieder weiter zu Fuß. Abgelenkt durch den schönen Sternenhimmel haben wir einen Abzweig verpasst, nun nahm das Schicksal seinen Lauf. Wir folgten dem Waldweg bergauf, hielten nach einer Raute Ausschau aber es war keine mehr zu finden. Wir berieten kurz und beschlossen 'wir gehen noch ein Stück weiter, vielleicht kommt ja eine Kreuzung oder Abzweigung´. Nach einem kurzen Stück meldete sich Andrea energisch zu Wort - es wären schon seit 1,5 km keine Rauten mehr zu sehen, wir sind auf dem falschen Weg. Wir blieben stehen den diesen Ton kennt Gottfried, da heisst es nur keine Wiederrede. Gottfried schaute auf sein Handy, aber wir hatten keinen Internetempfang und die WanderApp konnte nicht geöffnet werden, so konnte auch unser Standpunkt nicht bestimmt werden. 2 Lichter kamen auf uns zu und wir warteten noch bis die zwei Wanderer bei uns waren. Aber auch die Zwei kannten sich nicht aus und sind einfach unseren Lichtern gefolgt. Doch einer der Beiden sagte, dass vor ca. 3 km ein Pfad links in der Wald ging, er folgte dem Pfad aber auch da war kein Wanderzeichen. So gingen wir wieder alle zurück bis zu der Kreuzung an der wir gerätselt hatten wo es hingeht. Eine größere Gruppe kam des Weges, die hatten den Pfad auch verpasst, aber einer aus der Gruppe sagte hoch geht es nicht so gingen wir auch bergab. Kurze Zeit später waren wir wieder auf dem richtigen Weg. Ein kleiner Ausrutscher hebelte Christian kurz aus, es war aber nichts passiert - aufgestanden und weiter ging es zur Hahnenfalzhütte wo es Kaffee und Tee gab. Dort erfuhren wir auch, dass sich noch weitere Wanderer verlaufen hatten, manche sogar bis zu 5 km, nicht alle waren begeistert von ihrer Extrarunde. Nach 2-3 Tassen Kaffee ging es weiter Richtung Dobel zum Sportheim. Wir lagen gut in der Zeit - zu Gut - deshalb beschlossen wir im Sportheim wo es warm war und wir einen Sitzplatz hatten von 2 - 3 Uhr eine Pause einzulegen. Auch hier wurden wir mit Kaffee, Tee, Obst und Müsliriegel versorgt. Wer wollte konnte auch bei den Sportfreunden Dobel ein Bier oder alkoholfreie Getränke kaufen. Gesagt - getan - um 3 Uhr ging es mit großen Schritten weiter zur Schwanner Warte wo es ab 5.30 Uhr vom Schwarzwaldverein Straubenhardt das Frühstück gab. Alle freuten sich auf das Frühstück, da wir nun doch guten Hunger hatten. Unterwegs rätselten wir was es wohl geben würde. Belegte Brötchen mit Wurst und Käse, Kuchen und Kaffee ?  Was noch? Gottfried meinte Speckeier das wäre schön und alle lachten. Am Frühstücksplatz angekommen verging uns das Lachen und wir staunten nur noch. Da wurde unter freiem Himmel ein Buffet aufgebaut auf ca. 5 Biertischen gab es dann Wurstplatten, Käseplatten, Marmelade, Joghurt, Obst, verschiedene Müsli, Kuchen, Laugengebäck, verschiedene Brötchen und - JA - sogar unsere Rühreier.

Als sich alle ausreichend gestärkt hatten ging's auf zum Endspurt. Martina bedankte sich beim Schwarzwaldverein Straubenhardt für das tolle und reichhaltige Frühstück und wir wanderten in den Tag hinein. Vor uns lagen noch ca. 25 km. Leider konnten wir keinen schönen Sonnenaufgang bestaunen da es bewölkt war, aber trocken. In Neuenbürg angekommen ging es ein Stück durch Neuenbürg hindurch und wieder mal bergauf. Nun lagen gefühlte 1000 Stufen vor uns die durch die Schlossanlage Neuenburg führten. Der Pausenplatz Wanderheim am Schlossberg wurde verlegt an die Mündung vom Grosselbach in die Enz. Dort gab es vor dem Ziel zum letzten Mal Getränke. Es ging an der Enz entlang Richtung Pforzheim-Sonnenberg-Dillweißstein-Kupferhammer.Von diesem letzten Pausenplatz bis zum Ziel waren es nun noch 10 km. Aber die letzten km sind immer die Härtesten, das wussten wir von unseren Marathonwanderungen. Nun galt es Kräfte einteilen und durchhalten. Andrea war an ihrem Limit angekommen und wir bauten sie wieder auf. Wir machten nun nochmals einige kleine Pausen. Irene und Gottfried gingen ein Stück voraus und konnten schon die Goldene Pforte sehen. Um 10.30 Uhr haben die zwei die Pforte erreicht und im Minutentakt kamen auch Martina, Dieter, Christian und Andrea an der Goldenen Pforte an. Die Freude war groß - GESCHAFFT.

Gottfried hatte im Vorfeld für jeden ein T-Shirt machen lassen von dem nur er wusste. An der Goldenen Pforte zog sich Gottfried das T-Shirt über und alle schauten etwas überrascht was das nun sollte. Als er dann allen ihr T-Shirt überreichte war die Freude riesig.

Beim Kupferhammer gab es nun zum Abschluss nochmal ein Fleischkäsweckle und ein Getränk. Natürlich reichte uns ein Bier nicht - wir mussten ja unseren Mineralienhaushalt wieder ausgleichen und Bier sei ja ein Isotonisches Getränk.

Irene und Martina organisierten nun ihren Heimweg und Martina machte zufällig am Strassenrand ein Auto mit EM-Kennzeichen aus. Kurz entschlossen klopfte Sie an das Autofenster und fragte nach ob sie eventuell mitfahren könnten/dürften. Das durften Sie und somit hatten sie das Glück dass sie sich noch vor uns auf den Heimweg machen konnten. Aber unsere Mitfahrgelegenheit war auch schon unterwegs. Während wir noch auf Harry unseren Chauffeur  warteten fand die versprochene Verlosung statt. Dieter hat einen Preis gewonnen. 14 Tage später bekam Irene die Nachricht, dass sie bei der anderen Verlosung den 2. Preis gewonnen hat.

Alles im allen war die 24 Std.-Wanderung ein voller Erfolg. Wir hatten Spaß und alle sind Durchgekommen. Dieter sagte zum Abschluss noch unter 100 km laufe er nicht mehr - was wir als Spaß auffassten - aber wer weiss.

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