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Übergabe der Spende und Impressionen unserer Wanderungen.

 

vom 09.08.2013

Zwei Wanderer aus Passion und ihre Lust am Helfen

LAND UND L EUT E : Wandern ist für Andrea und Gottfried Ibig Passion / Pro Kilometer auf ihren Touren gehen 50 Cent an soziale Einrichtungen in der Region

ETTENHEIM-MÜNCHWEIER. Der Versuch, telefonisch Kontaktmit den Ibigs zu bekommen, passt irgendwie ins Bild:Gottfried Ibigmeldet sich amHandy, er ist mit Ehefrau Andrea auf Wanderschaft, diesmal irgendwo zwischen St. Peter und St. Märgen. Wandern ist ihre gemeinsame Passion „und für uns der beste Ausgleichzur Arbeit in unserem Küchenstudio,“ sagt der 53-jährigeMünchweierer. Bei den Ibigs kommt diese Passion auchnoch anderen zugute. Vor sechs Jahren haben die Ibigs aus ihrer Leidenschaft eine Aktion gemacht. „Wandern kann Brücken bauen“, haben sie das Projekt genannt und seither jede Tour und jeden gewanderten Kilometer akribisch in einemRingbuch festgehalten. Jeder Kilometer ist ihnen 50 Cent wert. Nach jederWandersaison wird der aufaddierteBetrag einer sozialen Einrichtung für Kinder in der Region gespendet. Dieser Tage gingen 450 Euro an den Kindergarten St. Anna inMünchweier, insgesamt haben die Ibigs so schon 2500 Euro in sechs Jahren verteilt. Auf der Tour rund um und zwischen St. Märgen und St. Peter wurde mit zwölf Euro die Basis für eine neue Spende gelegt. In dieser Woche sind sie auf Urlaub am Ammersee im bayerischen Alpenvorland – natürlich zum Wandern. Die Idee für diese ungewöhnlicheHilfsaktion kam dem Ehepaar natürlich auch beim Wandern. „Als junger Mensch war ich wie viele andere auch am ersten Mai oder am Vatertag mit Rucksack und Flüssigem unterwegs. Das hatte eigentlich nur Gaudi-Charakter. Die Lust am Wandern ist geblieben, aber wir erleben die gemeinsamen Wanderungen irgendwie bewusster – sowohl die Natur, die schönen Aussichten, aber auch die Wegkreuze am Wegesrand, die oft an etwas schlimmes Geschehenes erinnern. Als wir vor solch einem Kreuz standen, ist uns die Idee für die Aktion gekommen. Und da wir selbst keine Kinder haben, wollten wir damit irgendwie die Kinder- und Jugendarbeit unterstützen“, beschreibt Gottfried Ibig den Impuls von damals. Zum ersten Eintrag kam es am 16. Oktober 2005 nach einer Tour im Münstertal. Mit jedem Eintrag, mit jedem errechneten Spendenbetrag stieg die Motivation. „Jetzt verbringen wir noch mehr Zeit auf Wanderwegen als früher, eigentlich jede freie Minute“, sagt Andrea Ibig. Die Ibigs schließen sich dabei geführten Touren des Schwarzwaldvereins ebenso an wie den Volksmärschen in der Region. Amliebsten sind sie aber auf eigene Faust und zu Zweit unterwegs. Nicht immergeht dabei alles glatt über die Runden. Vor vier Jahren hatten sie sich eine Mehrtagestour vom Bodensee nach Freiburg vorgenommen. In derWutachschlucht verlor Andrea Ibig auf einem glitschigen Stein das Gleichgewicht, rutschte aus und brach sich den Fuß. „In der Schlucht gab’s kein Handyempfang, weshalb ich meine Frau zurücklassen musste und einige Minuten bis zur Schattenmühle laufen musste, um Hilfe zu holen,“ erinnert sich Gottfried Ibig. Seither hat sich Andrea Ibig nicht mehr in die Wutachschlucht getraut. „Irgendwann aber werde ich die Tour noch einmal in Angriff nehmen und zu Ende bringen.Das habe ich meinem Mann versprochen“, sagt Andrea Ibig. Ein großes Ziel ist auch Jakobsweg. „Ich habe das Buch von Hape Kerkeling gelesen.Danach kribbelt’s schon in den Zehenspitzen, den Pilgerweg einmal in Angriff zunehmen“, gesteht Andrea Ibig. Dieses Ziel vor Augen haben sich die Ibigs mit Touren im Voralpenland das richtige Trainingsgelände ausgesucht. Dort wie auf dem Jakobsweggibt es Hitze und Berge. Um eine Vorstellung von der alltäglichen Wanderlust der Ibigs zu bekommen, sei erwähnt, dass die beiden auch einmal gerade so an einem Sonntag von Münchweier nach Prinzbach marschieren, um dort die Highland-Games zu erleben. Den weniger Erprobten sei zum Trost erzählt: NachHause fuhren die Ibigs mit dem Bus.

Klaus Fischer

 

 

 

 

 

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